November 2011: Fotogalerie zum Widerstand gegen den Castortransport ins Wendland

Der bisher letzte Castortransport ins Brennelemente Zwischenlager Gorleben fand im November 2011 statt. Nicht zuletzt aufgrund des Unglücks von Fukushima vom Frühjahr, waren die Proteste, bzw. die Mobiliserungswirkung der Antiatom-Bewegung nochmal besonders stark. Auch auf der französischen Seite der Transportstrecke kam es diesmal zu massiveren Aktionen und Auseinandersetzungen. Letztlich benötigte der Transport dank zahlreicher Behinderungsaktionen, ganze 126 Stunden und damit mehr als doppelt solange wie geplant.

Wie von den Protesten im Wendland gewohnt, kam es auch diesmal zu einem großen Mit- und Nebeneinander der unterschiedlichsten Protest- und Widerstandsformen. Von Gebeten über Sitzblockaden bis hin zu brennenden Barrikaden und militanten Angriffen, war alles vertreten. Die „Interventionistische Linke“ führte ihre Startegie des massenhaften „Castor? Schottern!“ aus dem Jahr 2010 fort. Die große, betont gewaltfreie Sitzblockade von „x-tausendmal quer“, dauerte 25 Stunden und vereinte 1.600 Menschen auf der Transportstrecke. Eine Gruppe von Aktivist*innen befestigte sich in einer Betonpyramide, welche erst nach 15 Stunden geräumt werden konnte. Zahlreiche (autonome) Groß- und Kleingruppen blockierten und sabotierten Strecke und hielten tausende Polizeikräfte auf Trab.

Hier gibt es die Mobiliserungsbroschüre der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg. Das Team von Graswurzel TV hat mehrere Videos zu den Protesten ins Netz gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.